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Wenn Lernen Spaß macht: IGS.
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Erasmus+ internationale Begegnungen Sekundarstufe I Jahrgang Wolken Startseite

Erasmus-Austausch nach Griechenland: Wolken in Chalkida

Vom 26.10. bis zum 01.11.2025 zogen 12 Wolken mit ihren zwei Lehrerinnen Frau Holz und Frau Bischof im Rahmen eines Erasmus-Austauschs in die wunderschöne Stadt Chalkida nach Griechenland.

Anreisetag und Ankommen

Am Sonntag ging es für die Erasmus AG des 7. Jahrgangs nach Chalkida (Griechenland). Um 8:15 Uhr haben wir uns alle vorfreudig und noch etwas müde am Bahnhof getroffen, bevor dann um 8:49 Uhr unser Zug Richtung Düsseldorf Flughafen abfuhr. Aus Deutschland abgeflogen sind wir schließlich um 13:50 Uhr und um 17:50 Uhr griechischer Ortszeit kamen wir endlich in Athen an. Dort wurden wir herzlich von der griechischen Lehrerin Frau Rula, die gleichzeitig auch eine Gastmutter war, in Empfang genommen. Für uns ging es dann mit dem Bus nach Chalkida weiter. Gegen 20:30 Uhr begrüßten uns unsere Gastfamilien und einige Lehrkräfte sehr herzlich an der Schule und überreichten uns die ersten Willkommensgeschenke. Wir aßen und tanzten gemeinsam, bevor es dann mit unseren Gastfamilie nach Hause ging und wir nach dem langem Tag müde ins Bett fielen.

Tag 1 in Griechenland: Die Schule kennenlernen

Am Montag trafen wir uns alle gemeinsam in der Schule. Was anders dort war, war dass alle zusammen gebetet haben. Um 8:00 Uhr begann eine Schulaufführung zum Ochitag, einem griechischen Nationalfeiertag am Folgetag. Die Schüler*innen stellten in kleinen Szenen die Geschichte Griechenlands um den 28.10.1940 dar. An diesem Tag hat Griechenland „Nein!“ (griechisch: „Ochi!“) zu einem Ultimatum vom italieneschen Diktator Mussolini gesagt, das Griechenland zur Unterwerfung gezwungen und den Einmarsch italienscher Truppe erlaubt hätte. Man feiert folglich den Widerstand und den Aufruf zur Freiheit. Nach dem Schulfest haben wir den Rest des Tages gemeinsam mit unseren Gastfamilien verbracht.

Tag 2: Ochi-Tag und Parade

Wir hatten das große Glück, den Ochi-Tag in Griechenland mitzuerleben. Dieser ist ein Nationalfeiertag, an dem die Ablehnung und der Widerstand während des 2. Weltkriegs gefeiert wird. Wir trafen uns alle dazu gemeinsam mit unseren Gastfamilien bei der Ochi Parade. Dort schauten wir uns die riesige Parade an, an der auch unsere Austauschschüler*innen teilgenommen haben.

Mittags und nachmittags hatten wir Freizeit und haben die Zeit mit unsere Gastfamilie verbracht. Am Abend trafen wir uns wieder alle gemeinsam auf einer Tierfarm, dort haben wir mehrere kleine Katzen gestreichelt und Stachelschweine oder auch einen Papagei bewundern können. Wir bekamen in einem Restaurant noch etwas zu trinken und konnten dabei einen herrlichen Ausblick auf das Meer, die Berge und die vielen Olivenbäume genießen.

Tag 3: Kunst, Kultur und Bewegung

Als wir am Morgen in der Schule das morgendliche Ritual (nämlich das klassenweise Aufstellen in einer Reihe auf dem Schulhof und das gemeinsame Beten) durchlaufen haben, begann die erste Stunde, in der wir die Herstellung des griechischen Weines erkundeten. Nach ein paar Duft-Proben liefen wir in die Aula, um das Frühstück zu genießen, das die Lehrkräfte und unsere Gastfamilien auf die Beine stellten. Es gab ein deutsches, ein englisches und ein griechisches Frühstück. Nun gingen wir auf den Schulhof, damit die anderen Klassen auch etwas vom leckerem Frühstück abbekamen. Bevor wir mit dem Bogenschießen begannen, machten wir einen Abstecher in einen der Klassenräume und erhielten von den Schüler*innen Bienenwachscreme für leichte Verbrennungen im Gesicht und an den Händen. Dann startete das Bogenschießen, bei dem uns gute Treffer, Konzentration und Ruhe abverlangt wurden. Kurz darauf gingen wir in ein Klassenzimmer, um das Projekt „Die Brücke der Freundschaft“ zu beginnen. Wir bemalten Herzen, um eine Botschaft an die griechischen Kinder zu senden und sie taten es ebenfalls. Nach der Schule verbrachten wir Zeit mit der Gastfamilie. Am Abend besuchten wir den Kulturverein ,,Alkonaki ". Hier lernten wir traditionelle Tänze der Griech*innen kennen. Als wir uns verabschiedeten, freuten wir uns schon auf die nächsten Tage in Chalkida.

Tag 4: Auf zur Akropolis!

Am Donnerstag trafen wir uns zunächst in der Schule. Von dort aus ging es für uns dann mit dem Bus weiter in die Hauptstadt Griechenlands, nämlich Athen. In Athen konnten wir uns in von der beeindruckenden Akropolis in den Bann ziehen können. In einer englischen Führung haben wir viele Informationen über die Ursprünge und die Entstehungsgeschichte der einzelnen Tempel bekommen. Der Guide war zwar etwas schwer zu verstehen, aber trotzdem war es sehr informativ. Die alten Bauwerke zu bestaunen und gleichzeitig einen fantastischen Blick auf die Stadt zu haben, war etwas sehr Besonderes. Danach haben wir Souvenirs für unsere Eltern gekauft. Insgesamt war es ein spannender und lehrreicher Tag!

Tag 5: Erkundung von Chalkida und Abschiedsparty

An unserem letzten ganzen Tag stand die Erkundung der Stadt Chalkida an. Unser Tag mit einem Besuch im Archäologiemuseum. Dort konnten wir spannende, antike Staturen, Schmuck und Vasen bestaunen. In einer aufschlussreichen Stadtführung durften wir im Anschluss viele interessante Orte kennenlernen. Besonders beeindruckend war der Besuch im Rathaus von Chalkida, wo wir einen Einblick in die lokale Verwaltung und Geschichte der Stadt erhielten. Am Mittag hatten wir Zeit zur freien Verfügung, die wir gemeinsam mit unseren Gastfamilien verbrachten. Diese Stunden boten eine schöne Gelegenheit, die griechische Kultur noch besser kennenzulernen und persönliche Kontakte zu vertiefen. Den Abend ließen wir mit einer herzlichen Abschiedsparty ausklingen, die in einem gemütlichen Restaurant stattfand. Das Besondere daran: Das Restaurant gehört den Eltern einer Austauschschülerin, was der Feier eine besondere Atmosphäre verlieh. An diesem Abend bekamen wir außerdem feierlich unsere Erasmus-Zertifikate verliehen. Langsam begriffen wir, dass sich eine erlebnisreiche Woche langsam dem Ende zuneigt.

Abreisetag – zurück in Osnabrück

Unser Abreisetag in Griechenland begann früh: Um 7:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus von der Schule in Chalkida los. Der Flug von Athen startete pünktlich um 10:35 Uhr, und wir landeten gegen 13:00 Uhr in Düsseldorf. Die Rückreise mit der Bahn verlief nicht ganz wie geplant – wir haben unseren Anschlusszug verpasst. Statt direkt weiterzufahren, mussten wir etwa eine Stunde in Münster warten. Doch aus der Zwangspause wurde schnell eine Genusspause: Einige nutzten die Gelegenheit für einen Abstecher zu KFC, andere entspannten sich einfach und ließen die Woche Revue passieren. Trotz kleiner Umwege war die Stimmung super – viel Gelächter, gute Gespräche und ein bisschen Abenteuergefühl. Gegen 17:30 Uhr kamen wir schließlich in Osnabrück an: müde, aber glücklich. Die Heimreise war zwar nicht ganz reibungslos, aber sie passte perfekt zu einer Woche voller gemeinsamer Erlebnisse, spontaner Momente und jeder Menge Spaß.

Wir sind nun wieder alle wohlbehalten, glücklich und vor allem um viele Erfahrungen reicher zurückgekehrt und blicken auf eine tolle Woche zurück. Wir haben nicht nur spannende Einblicke in die griechische Kultur und die Lebensweise gewonnen, sondern haben auch neue Freundschaften geschlossen, unsere Englischkenntnisse erprobt und sind über uns hinausgewachsen. Die Erasmus-Fahrt war eine tolle Erfahrung, die uns zusammengeschweißt hat und uns in schöner Erinnerung bleibt!

 

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

 

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