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Erasmus in den Niederlanden

Die IGS in Zeist

Unser Austausch in den Niederlanden

Am 18. Juni 2022 sind wir vom Hauptbahnhof in Osnabrück in die Niederlande losgefahren. Die Fahrt war sehr lustig und heiß, da sowohl einige Züge als auch die Klimaanlage im Zug ausgefallen sind. Gemeinsam haben wir uns während der Fahrt auf die Niederlande eingestimmt und waren alle aufgeregt: Wie wird wohl die Zeit in der Niederlanden werden?

Wir haben schon von den anderen Erasmusschüler*innen gehört, wie toll ihre Zeit im Ausland war. Wir können jetzt sagen: Unsere Zeit war mindestens genau so gut!

Am Samstagabend haben wir unseren ersten schönen Abend mit unseren Gastfamilien verbracht. Viele von uns haben ganz klassisch Pannenkoeken gegessen. Es gab sie nicht nur in süß, sondern auch in herzhaft mit z. B. Hackfleisch oder Lachs. Am Sonntag haben wir unsere Gastfamilien noch einmal besser kennengelernt. Wir hatten ein schönes Frühstück und viele von uns haben Speculoss probiert. Dies ist eine Creme aus Spekulatius. Danach waren Jan und Anton mit ihrer Gastfamilie Bowlen. Die anderen waren in der Stadt Utrecht. Am Abend haben sich die Gastfamilien von Lilli, Anton und Jan zum Fußball spielen getroffen. Das haben wir fast jeden Abend wiederholt. Wir haben uns sofort willkommen und gut in der Familie aufgenommen gefühlt.

Am nächsten Tag war schon unser erster Tag in der Schule. Dort haben wir traditionelle Spiele aus den Niederlanden kennen gelernt. Außerdem hatten wir eine Stunde Niederländisch, die sehr interessant und lustig war. Wir haben alle ein Fahrrad bekommen und mussten erst eine Fahrradprüfung absolvieren, bevor wir das Fahrrad auch benutzen durften. Viele Schüler*innen konnten kein Fahrrad fahren. Das fanden wir und die Niederländer*innen sehr seltsam und versuchten ihnen beim Lernen zu helfen. Am Ende hat es bei jedem geklappt und wir konnten am nächsten Tag mit allen nach Utrecht fahren. Die Schule lag in Zeist, was ca. 40 Minuten mit dem Rad von Utrecht entfernt. In Utrecht haben wir ein sehr, sehr großes Eis gegessen und die Grachten ausgekundschaftet.
Außerdem wurden am Dienstag Präsentationen über verschiedene europäische Länder gehalten. Dazu haben wir nach jeder Präsentation ein Kahoot gespielt.
Am Mittwoch haben wir unseren großen Ausflug ins Zuiderzeemuseum gemacht. Wir sind mit dem Bus zu einem Fähranleger gefahren. Das Museum, das auf einer kleinen Insel liegt, konnten wir mit der Fähre erreichen. Dort haben wir eine Rallye gemacht und uns die alten Häuser angesehen. In den alten Häusern sieht es noch genauso aus wie im Jahr 1905. Es leben auch noch die echten Besitzer in den Häusern. Das Wetter war super und wir haben viele niederländische Süßigkeiten gegessen. Unser Highlight war ein Lollistand.
Am Donnerstag waren wir bei der WWF (World Wide Fund for Nature) und wurden darüber informiert, wie stark die Umwelt gegenwärtig leidet und welche Beiträge wir leisten können, um dieses Leiden zu reduzieren. Danach haben wir mit allen ein Grillfest gefeier. Es war sehr amüsant und lecker. Wir würden sagen, das war das Highlight. Wir haben alle als Gruppe zusammen getanzt und gequatscht.
Am letzten Schultag, also am Freitag, haben wir ein großes Banner in Form einer Brücke gestaltet, worauf wir Sachen gemalt haben, die wir mit dem Erasmus Projekt verbinden. Dies passte wunderbar zu unserem Projektthema – Building Bridges, Not Walls. Danach hat jedes Land seine eigene Pflanze bekommen und diese gemeinsam mit den Austauschpartner*innen eingepflanzt. Leider hat es im Anschluss angefangen zu regnen und wir mussten uns beeilen. Am Freitagnachmittag hatten wir noch einmal die Chance etwas mit unseren Gastfamilien zu unternehmen. Viele waren mit noch anderen Familien in der Stadt und haben Souvenire für Deutschland gekauft. Darunter waren Stroopwaffeln, Speck loos und Käse. Leider war danach unsere Zeit schon fast vorbei. Am Abend mussten wir schon wieder unsere Koffer gepackt. Am Samstag haben wir uns am Bahnhof erst von den rumänischen und den portugiesischen Projektteilnehmer*innen verabschiedet, die spanischen Gäste mussten leider schon am Freitag abreisen. Das war schon sehr traurig und viele haben geweint. Doch wir halten mit vielen von ihnen noch Kontakt durch WhatsApp, Instagramm oder Snapchat. Ein paar der Niederländer*innen werden uns auch noch vor den Ferien an der IGS besuchen und wir hoffen, dass unser Kontakt noch lange hält.

 

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