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EU-Projekttag an Schulen: Niedersächsischer Innenminister besucht die IGS

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius hat heute zum EU-Projekttag an Schulen die IGS Osnabrück besucht. 45 Minuten lang stellten die Schüler*innen vor, an welchen Europaprojekten die IGS Osnabrück, die seit vielen Jahren in verschiedenen Erasmusprogrammen aktiv und bereits wiederholt als Europaschule in Niedersachsen ausgezeichnet worden ist, arbeitet. Anschließend blieben noch 20 Minuten für die Diskussion und den austausch mit den ca. 50 teilnehmenden Schüler*innen.

Rede und Antwort zu Fragen rund um die Themen „Europa“ und der „europäischen Integration“ stand Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius am 23. Mai Schüler*innen im Forum der Integrierten Gesamtschule (IGS) Osnabrück.

Schulleiter Stefan Knoll begrüßte Pistorius als Gast am Europatag und hob hervor, dass er sich seinerzeit als Osnabrücker Oberbürgermeister mit großem Engagement für die Gründung der IGS als zweite Gesamtschule der Stadt eingesetzt habe. Zwölf Jahre später sei die IGS in der Schullandschaft so fest verwurzelt, dass sie nicht mehr „wegzudenken“ sei und auch wegen ihrer hohen Anmeldezahlen bei Schüler*innen und Eltern gleichermaßen geschätzt werde, sagte er.

Knoll betonte, dass man 2013 mit relativ jungen Schülern begonnen habe, Projekte im Rahmen europäischer Austauschprogramme wie Erasmus zu starten – und diese kontinuierlich erweitert habe. Aufzuzählen seien in diesem Zusammenhang zudem die vielen Schulkontakte der IGS, die sich von Nord- bis Südeuropa erstreckten und so innereuropäischen Schüleraustausch möglich machten. Auch dank des idealistischen Einsatzes vieler Lehrkräfte sei im Laufe der Jahre ein weit verzweigtes Netzwerk entstanden, von dem Schüler*innen, Lehrer und somit auch der „europäische Gedanke“ profitierten, sagte er.

Boris Pistorius dankte Knoll in seiner Erwiderung für die Willkommensworte und sagte, dass er vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie regelmäßig zu Gast in Schulen gewesen sei, um das Gespräch mit jungen Leuten zu suchen. An die Gründungsphase der IGS erinnere er sich auch noch ganz genau und freue sich, nun das Ergebnis eines  politischen Prozesses in seiner Amtszeit als Oberbürgermeister hier besuchen und bewundern zu dürfen.

Er begrüßte das Engagement der IGS für die europäische Idee und mahnte angesichts des Ukrainekriegs und zunehmender „Europa- und Wahlmüdigkeit“ sein Auditorium zu Wachsamkeit und zu nimmermüden Engagement für ein zusammenwachsendes Europa. „Nationalismen“ und „Nationalstaaterei“ hätten in der Vergangenheit häufig genug zu Kriegen auf dem Kontinent geführt und seien somit „Irrwege“  – außerdem sei die EU mit ihren vielen Millionen Einwohnern als Wirtschafts- und Wertegemeinschaft heute nur noch gemeinsam in der Lage die globalen Herausforderungen zu bewältigen.

Schüler*innen moderierten den Vormittag. Multimedial präsentierten sie die „Europaprojekte“ der IGS aus jüngerer und jüngster Vergangenheit – aber auch die aus der Gegenwart! Bereichert durch Anekdoten und Hintergrundschichten bekamen die über Jahre dauernden - im Verbund mit europäischen Schulen durchgeführten – Programme Kontur.

Nach der Vorstellung ihrer Projekte gaben die jungen Organisatoren allen Teilnehmern dieses Europatages die Möglichkeit, ihr Wissen über ihren Heimatkontinent unter Beweis zu stellen: Ein online durchgeführtes Kahoot forderte alle Europaenthusiasten heraus und zeigte, dass Fragen rund um die EU samt ihrer 27 Mitgliedsländer mitunter sehr kniffelig sein können.

Zur Abschlussfragerunde dieses kurzweiligen Vormittags stellte sich der Innenminister den Fragen der Schüler*innen. Von langen Arbeitstagen wusste er außerdem zu berichten – aber auch von einem Job, der ihm Vergnügen bereite. Denn so vielfältig wie die Aufgaben eines Innenministers in einem deutschen Flächenland seien, so bereichernd seien die vielen Begegnungen mit den Menschen, denen er täglich in seiner Arbeit begegne. Ihrer Sicherheit zuliebe betreibe er mit Leidenschaft Politik, obwohl er – als leidenschaftlicher Fan des VfL Osnabrück – eine Karriere in der Politik nie angestrebt habe.

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