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Französisch hautnah: Ein Vormittag mit dem Francemobil
Schon der Einstieg brachte Bewegung in den Raum:
„Tête, épaules, cœur, bras… stylo!“ — Die Schüler*innen sollten die Begriffe und Bewegungen nachsprechen und gleichzeitig schnell reagieren. Bei „stylo“ galt es, blitzschnell einen Stift zu greifen – sehr zur Freude der Gruppe.
Weiter ging es mit einer ungewöhnlichen Vorstellungsrunde. Ein Würfel wanderte zur Musik durch die Reihen. Sobald die Musik stoppte, wurde gewürfelt und je nach Augenzahl eine Information auf Französisch präsentiert. Wer den Joker erwischte, musste den Zungenbrecher „Tonton, ton thé t’a-t-il ôté ta toux?“ aufsagen – ein Highlight, das für viel Gelächter sorgte.
Im nächsten Teil trainierten die Schüler*innen ihr Hörverstehen: In aktuellen französischen Liedern sollten sie einfache Begriffe wie „orange“, „mer“, „café“ oder „crocodile“ heraushören. Schnell zeigte sich, wie viel sie bereits verstehen – der Ehrgeiz war geweckt.
Zum Abschluss folgte die große Überraschung: Juliette Rock spricht hervorragend Deutsch. Geduldig beantwortete sie zahlreiche Fragen – auch solche, die tiefer gingen und Themen wie gesellschaftliche Unterschiede, Alltagsrassismus oder gegenseitige Klischees betrafen. Humorvoll erklärte sie außerdem, dass sie vor allem das französische Essen vermisse und – ganz stereotyp – gerne Schnecken und Froschschenkel esse.
Trotz anfänglicher Skepsis ließen sich alle Schüler*innen auf das französische Abenteuer ein und nahmen viel daraus mit. Vielen wurde bewusst, dass selbst ihre vermeintlich „ganz wenigen“ Französischkenntnisse bereits für einfache Gespräche und Aktivitäten ausreichen.
Ein großes Dankeschön an Madame Rock und das Programm Francemobil – wir hatten einen ereignisreichen und inspirierenden Vormittag.