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Freiheit im Wandel - Eine Kooperation mit der Universität Osnabrück
Im August nahmen zwei unserer 10. Klassen an diesem interessanten Projekt teil. Es bestand aus einer Einführung bei uns an der Schule, einem Tag am Umweltbildungsstandort „Nackte Mühle“, an dem die Teilnehmenden gemeinsam mit der Natur in Berührung kommen und durch spezielle Lernstationen ihr Verständnis für die Beziehung zwischen Mensch und Natur vertiefen können und einer abschließenden Diskussion bei uns an der Schule. Anbei auch ein Bericht teilnehmender Schüler*innen.
Hier ein Link zu einem entsprechenden Fernsehbericht:
NDR-Bericht "Generationen im Klima-Konflikt - Ein Projekt will helfen" bei Hallo Niedersachsen
Bericht aus Schülerhand – SHIFT – ein generationenübergreifendes Dialogprojekt zum Klimawandel
Am Mittwoch, dem 21.08.2024, startete unser Tag um 8:15 Uhr mit einem Treffen an der Nackten Mühle in Haste. Gemeinsam mit der Universität nahmen wir an einem Klimaprojekt teil. Vor Ort lernten wir die Menschen kennen, mit denen wir den restlichen Tag verbringen würden, darunter unsere Betreuer, einige Mitarbeiter der Universität und mehrere Senioren.
Wir begannen mit zwei kurzen Kennenlernspielen. Anschließend gab es eine 15-minütige Frühstückspause. Direkt im Anschluss wurden Gruppen ausgelost, in denen wir verschiedene Themen bearbeiteten. Unsere Gruppe bestand aus drei Senioren und uns. Wir starteten mit dem Thema Klima und beschäftigten uns hauptsächlich mit den einzelnen Naturkräften. Geleitet wurde dieses Thema von Kai, der uns beibrachte, dass vor allem die Muskelkraft des Menschen eine Kraft ist, die wir wieder mehr nutzen sollten, um die Umwelt zu schonen. Denn durch Muskelkraft kann man zum Beispiel Strom erzeugen.
Zwischen dem ersten und zweiten Thema hatten wir eine kurze Pause, bevor wir uns mit Juri, unserem zweiten Betreuer, trafen, um mit ihm in den Wald zu gehen. Er erklärte uns die Rolle des Waldes bei der Kühlung der Umgebung im Sommer und der Verbesserung der Luftqualität. Wir führten zwei Experimente durch: Zuerst maßen wir die Temperatur an verschiedenen Orten, um zu verstehen, warum sich das Klima an so vielen verschiedenen Orten verändert. Dann untersuchten wir die Dichte der Baumkronen und wie sie die Kühlung in unterschiedlichen Wäldern beeinflusst. Beide Experimente führten uns zu dem Ergebnis, dass Bäume für Städte und die Umwelt wichtig sind und
dass mehr Bäume benötigt werden. Wir sprachen auch über die Innenstadt von Osnabrück und darüber, wie man sie klimafreundlicher gestalten könnte.
Trotz der sachlichen Themen hatten wir alle viel Spaß dabei, mit den Senioren ins Gespräch zu kommen, und konnten auch den einen oder anderen Tipp fürs Leben mitnehmen. Nach dem zweiten und damit letzten Thema gab es eine Mittagspause, in der uns freundlicherweise Essen und Trinken zur Verfügung gestellt wurden. Im Anschluss an die Pause kamen wir noch einmal in den Gruppen zusammen, um den
Tag zu reflektieren und in kleinen Gruppen Interviews zu führen. Dieser Teil war besonders interessant, weil wir auch persönliche Fragen stellen konnten, zum Beispiel, ob sich die Senioren in ihrer Schulzeit ebenfalls mit dem Thema Klima auseinandergesetzt haben, so wie wir es momentan tun.
Wir fanden es spannend, dass das Thema auch heute noch eine Rolle für sie spielt, obwohl sie ihren ökologischen Fußabdruck bereits hinterlassen haben und sich dennoch Sorgen um die Zukunft machen, sei es in Bezug auf den Klimawandel, die Politik oder allgemeine Probleme.
Zum Abschluss des Tages kamen wir noch einmal in der großen Runde zusammen, um uns zu verabschieden. Wir als Gruppe fanden den heutigen Tag sehr informativ, da wir viel über das Klima, insbesondere in Bezug auf Muskelkraft, gelernt haben und auch darüber, wie die Senioren die Welt und die Zukunft sehen. Es war interessant zu erfahren, dass das Thema Klima in ihrer Schulzeit überhaupt kein Thema war.