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Furioses Finale des ersten FacharbeitsSLAM der IGS
Ben Kötter aus dem Profil "Verantwortung&Identität" gewinnt in Südwester und Wathose mit dem Thema "Auswirkungen der Renaturierung auf ökologische Parameter am Beispiel der Hase" den ersten ScienceSLAM der IGS. Den zweiten Platz belegt Lilly Brüning aus dem Profil "Menschen.Leben.Kulturen" mit einem sehr nachdenklichen und berührenden SLAM zu verlorener Kindheit von Kindersoldaten in Kambodscha.
Aber fangen wir vorn an: Die Frage, warum die Facharbeiten an der IGS seit diesem Jahr geSLAMt werden, haben wir in der Ankündigung bereits beantwortet.
Neben Ben und Lilly standen im Finale (alphabetische Reihenfolge):
- Daria Ardland - Vergleich des Leistungsdrucks und der Stressfaktoren bei Schüler*innen der 10. Klasse: Eine Analyse an der Integrierten Gesamtschule Osnabrück und am Gymnasium in der Wüste.
- Emma Brüggen - Nawal El Saadawis Biografie als Gestaltungsimpuls für eine symbolische Visualisierung weiblicher Emanzipation.
- Smilla Meyer zu Westerhausen - Kunsttherapie als Unterstützung in der Behandlung von Essstörungen - Kreativer Ausdruck als Weg zur Selbstwahrnehmung und Heilung.
- Niklas Reinhardt - Vergleichende Untersuchung des Einfluss von Trainingsmethoden auf das Muskelwachstum.
- Emma Waldhoff - Nachhaltige Stadtplanung - Wie können Schwammstädte für einen besseren Wasserhaushalt in Städten und ein kühleres Stadtklima sorgen?
- Jennifer Wargers - Frauen und politische Führungspositionen: Warum sind weibliche Spitzenpolitikerinnen selten?
Ab 19 Uhr füllte sich langsam aber sicher der Hörsaal in der alten Reithalle der Uni Osnabrück, der wir an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich für die Kooperation und das Bereitstellen des Raumes danken. Um Punkt 19:30 Uhr waren dann gut 200 Zuschauer*innen angekommen, hatten sich vom Jahrgang Abi27 mit Getränken versorgen lassen und warteten gespannt auf den Start. Nach einer kurzen Begrüßung der Zuhörer*innen durch Till Voßmerbäumer, den Leiter der Sekundarstufe II an der IGS, ging die Veranstaltung komplett in Schülerhände über. Alisa Balaj, Franka Fürstenau, Tabea Lamm und Antonia Lehmann moderierten souverän mit Witz und Fingerspitzengefühl den Abend. Sie erklärten den Zuschauer*innen das Mentimeter zur Abstimmung nach jedem SLAM, überbrückten kurzweilig die Umbaupausen und trafen vor allem den richtigen Ton um das Publikum auf den jeweils nächsten SLAM einzustimmen und neugierig zu machen.
Dafür, dass der Umbau reibunslos lief und die SLAMmer sich auf den nahenden Auftritt vorbereiten konnten, sorgten neben einigen Tutor*innen der 13er vor allem Henrik Radewald und Mirja Twyrdy - zu denen gleich noch mehr. Für Ton und Licht sowie dafür, dass Bild und Ton zu jedem SLAM richtig zu sehen bzw. hören waren und die Abstimmung ordentlich lief, sorgten Lukas Jung und Lukas Schwietert.
An Henrik Radewald und Mirja Twyrdy als Lehrkräfte im Fach Darstellendes Spiel geht noch ein Extradank. Sie haben sowohl vor den SLAMS in der Vorrunde als auch noch einmal intensiv vor dem Finale mit allen SLAMmer*innen geprobt, weiterentwickelt, feingetuned und beruhigt.
Gegen 21:30 Uhr standen Ben und Lilly als Sieger fest und wurden verkündet. Eigentlich unfair, denn natürlich haben alle alles gegeben und hatten alle ihre jeweils eigenen Qualitäten, Höhepunkte und Pointen. Und natürlich hätten alle ihren eigenen Sieg verdient! Heute abend aber, hat das Publikum Ben und Lilly auf den beiden ersten Plätzen gesehen. Beide erhielten Gutscheine, der eine für gutes Essen und die andere für gute Unterhaltung. Alle Finalisten bekamen eine Rose und alle wirkten nachher erschöpft, erleichtert, glücklich ... und ein Stück "reifer" (puh, was ein großes Wort). Fast könnte man meinen, am Horizont der Schulzeit ginge bereits Reife auf ... ;-)
Allen Unterstützern, Mitdenkern, Planern, Ermöglichern hier ein dickes Dankeschön! Der zweite FacharbeitsSLAM der IGS folgt bestimmt.