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„Kick Dis Out! 2026“ –Schülerinnen der IGS engagieren sich gegen Antisemitismus und Rassismus
Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus sind gesamtgesellschaftliche Probleme, die sich auch im Fußball beobachten lassen. Um dafür zu sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, führte die Gedenkstätte Bergen-Belsen gemeinsam mit Schüler*innen des 11. Jahrgangs der IGS Osnabrück, der IGS Dissen und des Gymnasiums Bad Iburg zum dritten Mal das Projekt "Kick Dis Out!" durch, welches an vier verschiedenen Tagen u. a. in der Gedenkstätte Bergen-Belsen durchgeführt wurde und am 21. Januar 2026 mit einem Turniertag an der IGS Dissen seinen Abschluss gefunden hat
Rund 85 Schüler*innen der drei Schulen nahmen an dem Turniertag teil, an dem es neben thematischen Workshops vor allem auch die Möglichkeit gab, Street Soccer zu spielen. Unter der Projektleitung der Stiftung Bergen-Belsen beteiligten sich 20 SchülerInnen aus dem elften Jahrgang der IGS an diesem abschließenden Projekttag.
Für uns als IGS Osnabrück ist die Kooperation mit der Gedenkstätte, der IGS Dissen und dem Gymnasium Bad Iburg sehr gewinnbringend. Über die Andockung des Themas mit Fußball erlangen unsere SchülerInnen eine spürbare Sicherheit in diesem herausfordernden Themenfeld und sind zugleich sehr motiviert sich für die Außenwelt sichtbar gegen Menschenfeindlichkeit zu positionieren. Auch die TeilnehmerInnen bestätigten, dass das gesamte Projekt eine "spannende Erfahrung" gewesen sei. Gerade mit der intensiven Auseinandersetzung zu den Themen Diskriminierung und Rassismus fällt es leichter auch das eigene Verhalten zu reflektieren, achtsamer für den Alltag zu werden und sich gegen ungerechtes Verhalten nachhaltig einzusetzen.
Das von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten finanzierte Projekt wurde am abschließenden Projekttag von der Per Mertesacker Stiftung unterstützt, die für die Durchführung des Fußballturniers die Soccer-Courts und Teamer zur Verfügung gestellt hat. Sowohl wir als IGS Osnabrück mit den betreuenden Lehrkräften Doreen Strobach, Sylvia Bramlage und Lutz Krause als auch die Gedenkstätte Bergen-Belsen streben eine Fortsetzung der Zusammenarbeit an, um das Engagement nachhaltig zu verankern und das Netzwerk zu stärken.