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Wenn Lernen Spaß macht: IGS.
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Sekundarstufe II Oberstufenprofil Menschen.Leben.Kultur(en) Jahrgang Abi26 Startseite

Profilfahrt MeLK 26 - Zeichnend durch die Lagunenstadt Venedig

Eine Woche Venedig voller Eindrücke, Skizzen und besonderer Momente zwischen Kanälen, Kunst und italienischer Sonne.

Sonntag, 5.10. – Aufbruch mit wenig Beinfreiheit

Am Osnabrücker Hauptbahnhof begann die Reise Richtung Süden. Zunächst ging es nach München, wo am späten Abend der Umstieg in den Nightjet erfolgte. Gegen 23 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung und fuhr über Österreich in Richtung Italien. Zwölf Schüler*innen, zwei 6er-Abteile, Sitzplätze – eine Kombination, die schnell klarmachte, dass Schlaf in dieser Nacht eher optional sein würde.

Montag, 6.10. – Ankommen in der Lagunenstadt

Nach rund acht Stunden Fahrt erreichte der Nightjet am Morgen Venedig-Mestre. Die Stadt zeigte sich von ihrer besten Seite: Sonnenschein, blauer Himmel, angenehme 20 Grad. Die Reisenden selbst waren dagegen noch deutlich vom Nachtzug gezeichnet. Da der Zimmerbezug im Hostel erst am Nachmittag möglich war, musste die Zeit zunächst überbrückt werden. Frau Vollmer und Herr Radewald fuhren direkt ins historische Zentrum, die Schülerinnen folgten nach und nach. Um 15 Uhr konnten endlich die Zimmer bezogen werden, gefolgt von einem kollektiven Power-Nap, der dringend nötig war. Am Abend war die Erschöpfung noch immer spürbar, sodass ein Großteil der Gruppe früh im Bett verschwand, um den vom Nightjet geraubten Schlaf wenigstens ansatzweise zurückzugewinnen.

Dienstag, 7.10. – Zeichnen, staunen, verirren

Der erste volle Tag begann mit einem offiziellen Zeichenauftrag. Venedig sollte in den nächsten Tagen zeichnend festgehalten werden. Von da an landeten Eindrücke, Orte und Stimmungen nicht nur im Kopf, sondern auch in den Skizzenbüchern der Schüler*innen. Anschließend ging es in den Dogenpalast, jahrhundertelang Machtzentrum der Republik Venedig, sowie in das Museo Correr mit seinem Blick auf Geschichte und Alltag der Stadt. Danach erkundeten die Schülerinnen Venedig im Rahmen einer Stadtrallye. Enge Gassen, kleine Plätze und unzählige Brücken sorgten zuverlässig dafür, dass Orientierung zur Herausforderung wurde. Am Abend klang der Tag in der Hotellobby bei Karten- und Würfelspielen aus.

Mittwoch, 8.10. – Inseln, Glas und Geduld

Mit dem Vaporetto ging es hinaus auf die Lagune. Auf Murano stand der Besuch einer Glasmanufaktur auf dem Programm. Bei einer kleinen Vorführung konnten die Schülerinnen beobachten, wie aus glühendem Glas die weltberühmten venezianischen Glas-Kunstwerke entstehen. Anschließend ging es für einzelne Schüler*innen weiter nach Burano, dessen bunte Häuser mindestens genauso fotogen wie gut besucht waren. Lange Warteschlangen an den Vaporettos gehörten an diesem Tag ebenso dazu wie neue Skizzen und Motive.

Donnerstag, 9.10. – Kunst bis zum letzten Moment

Der Tag stand ganz im Zeichen der Kunst. Im Peggy Guggenheim Museum und in der Accademia begegneten die Schülerinnen moderner Kunst ebenso wie venezianischen Meisterwerken. Frau Vollmer hätte diesen Tag vermutlich noch deutlich verlängert, wäre sie nicht irgendwann freundlich, aber bestimmt zur Rückfahrt bewegt worden. Am Abend war schließlich die gesamte Gruppe gemeinsam in Venedig unterwegs. In einer kleinen Bar wurde der Moment festgehalten: Ein Polaroid-Gruppenfoto verewigte das Profil an diesem Ort, ein stiller Beweis dafür, dass dieser Abend stattgefunden hat.

Freitag, 10.10. – Goldene Mosaike und letzte Sonnenstrahlen

Am Vormittag führte der Weg in den Markusdom, dessen goldene Mosaike noch einmal eindrucksvoll zeigten, warum Venedig seit Jahrhunderten fasziniert. Danach blieb Zeit für eigene Unternehmungen: Limoncello-Tasting, Souvenirshopping oder einfach das Sitzen in der Sonne und das Beobachten des venezianischen Alltags. Am Abend hieß es Abschied nehmen, also zurück in den Nightjet Richtung München, erneut dicht gedrängt, aber diesmal mit deutlich mehr Erinnerungen im Gepäck.

Samstag, 11.10. – Heimkehr im Halbschlaf

In den frühen Morgenstunden erreichte der Zug München, von dort ging es mit dem ICE weiter nach Osnabrück. Einzelne bemerkten nicht einmal die Ausfahrt des Zuges aus dem Bahnhof. Am Nachmittag endete die Reise, müde, aber mit vollen Skizzenbüchern und vielen Eindrücken einer Stadt auf dem Wasser.

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