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Wenn Lernen Spaß macht: IGS.
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internationale Begegnungen Fremdsprachen Englisch Erdkunde Sekundarstufe II Qualifikationsphase Oberstufenprofil SprachRaum Jahrgang Abi27 Startseite

Zwischen Skyline, Stadtmauern und Filmkulissen - der SprachRaum Abi27 auf Entdeckungsreise in England

Vom Nullmeridian in Greenwich und imposanten Hochhäusern in Canary Wharf bis zu den mittelalterlichen Gassen Yorks: Die Profilfahrt des SprachRaums mit den Leistungskursen Englisch, Deutsch und Erdkunde führte nach London und York - mit Zwischenstopps in Oxford und Whitby.

Dabei wurden Unterrichtsthemen zu Erlebnissen vor Ort: Stadtentwicklung ließ sich zwischen Hochhäusern und alten Hafenanlagen entdecken, britische Traditionen auf den Straßen Nordenglands beobachten und MLE als Sprachvariante hautnah erleben und anwenden.

Schon am ersten Tag bot London bei bestem Wetter eine eindrucksvolle Kulisse. Vom Wasser aus entdeckten wir bei einer Themsefahrt ein beeindruckendes Panorama: die Houses of Parliament mit Big Ben, das London Eye, die Millennium Bridge, Tate Modern und Shakespeares Globe Theatre zogen an uns vorbei. Vorbei an The Shard, dem Tower of London und der Tower Bridge führte die Fahrt weiter zu den Hochhäusern von Canary Wharf und nach Greenwich. Am Nullmeridian ließ sich mit einem Schritt zwischen östlicher und westlicher Erdhalbkugel wechseln; dazu eröffnete sich ein fabelhafter Ausblick auf die Metropole. Die Rückfahrt mit der Docklands Light Railway (DLR) wurde zugleich zur anschaulichen Erkundung von Stadtentwicklung, denn auf der Isle of Dogs trafen Spuren der alten Hafenlandschaft auf moderne Büro- und Wohngebäude. Hier erhielt das Thema Gentrifizierung aus dem Erdkunde- und Englischunterricht konkrete Konturen. Besonders die Verbindung zu Tyrell Williams’ Theaterstück Red Pitch lag nahe: Für Bilal, Joey und Omz ist ihr Fußballplatz weit mehr als ein Ort zum Spielen – er bedeutet Freundschaft, Zugehörigkeit und Zukunftshoffnungen. Der Wandel ihres Viertels wirft die Frage auf, wer von Veränderungen profitiert und wer seinen vertrauten Lebensraum verliert. Mit diesen Fragen im Hinterkopf bekam auch der Blick auf Londons glänzende Skyline eine neue Tiefe.

Der zweite Tag in London begann königlich mit dem Wachwechsel am Buckingham Palace. Anschließend übernahmen die Schüler*innen selbst die Rolle der Stadtführer*innen. Bei einer Walking Tour erschlossen sie mit Kurzreferaten Trafalgar Square, Piccadilly Circus, Chinatown und Covent Garden. Zum Abschluss trafen wir uns in Camden Town wieder, wo Märkte, Musik und alternative Stadtkultur eine weitere Facette der Metropole zeigten.

Am Folgetag ging die Entdeckungsreise durch England weiter in Richtung Norden. Auf dem Weg nach York stand ein Zwischenstopp in Oxford auf dem Programm. Während ein Teil der Gruppe beim Punting die Stadt vom Wasser aus erkundete und sich im Umgang mit langen Stangen auf den flachen Booten versuchte, begaben sich die anderen auf eine Harry-Potter-Tour zu einzelnen Drehorten. Neben zauberhaften Filmkulissen brachte uns unser Guide Adeline zudem die bemerkenswerte Geschichte der ältesten Universität im englischsprachigen Raum nahe.

In York wechselte die Kulisse dann schließlich von der Großstadt zum mittelalterlichen-beschaulichen Stadtbild. Wir waren beeindruckt vom imposanten York Minster, erkundeten die engen Shambles, die als Inspiration für Harry Potters Winkelgasse dienten, und spazierten über die alten Stadtmauern. Statt Hochhäusern prägten nun schmale Gassen und historische Fassaden das Bild und anhand einer City Challenge erkundeten die Schüler*innen die „most haunted city“. Der letzte Abend stand ganz im Zeichen der Gemeinschaft: Beim gemeinsamen Kochen im Hostel und dem anschließenden Besuch im Pub The Fox blieb Zeit, Eindrücke auszutauschen und den Aufenthalt in York ausklingen zu lassen.

Zum Abschied führte die Reiseroute durch die North York Moors. Im sonnigen Fischerort Whitby ließen wir uns noch einmal Meeresluft um die Nase wehen und verteidigten unsere Portionen Fish & Chips gegen aufdringliche Möwen. Draculas Grab haben wir zwar nicht gefunden, dafür aber die letzten Souvenirs, bevor es die 199 Stufen zurück zur eindrucksvollen Ruine der Whitby Abbey und unserem Bus ging.

Anschließend ging es von Hull mit der Nachtfähre nach Rotterdam und weiter zurück in die Heimat. Im Gepäck waren viele gemeinsame Erinnerungen und unvergessliche Eindrücke von einem England zwischen Tradition und Wandel.

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