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Erasmus in Melilla - Spanien

Una semana en Melilla

Am 28. Mai fuhren wir zu zehnt – acht Schüler*innen und 2 Lehrer*innen – mit dem Zug zum Flughafen in Düsseldorf.Von dort aus flogen wir nach Madrid, wo wir drei Stunden Aufenthalt hatten. Dort trafen wir das Team aus den Niederlanden, mit denen wir dann in einem kleinen Propellerflugzeug, inklusive heftiger Turbulenzen, nach Melilla weiterflogen. Dort angekommen trafen wir auf unsere Gastfamilien, die uns sehr freundlich empfingen. Der erste Abend war ein Familienabend. Viele schauten sich die Stadt an, aßen Churros und schauten sich die große Militärparade an. Am Sonntag traf man sich am Strand, besichtigte die Stadt und es gab wieder: Churros und Calamares.

 

In der Schule wurden wir mit kleinen Geschenken begrüßt und mit Tanz und Gesang empfangen. Wir besichtigten die Grundschule und gingen danach gemeinsam in ein Naturschutzmuseum. Am Nachmittag gestalteten wir gemeinsam mit den spanischen, rumänischen und niederländischen Schüler*innen eine Wand an der Schule. Das Erasmus-Logo sowie alle unsere Namen werden von nun an dort zu sehen sein.

 

In den kommenden Tagen besichtigten wir die Altstadt sowie die historische Burg. Der Sage nach wurde von dieser Burg aus eine Kanonenkugel abgeschossen. Dort wo sie landete verläuft heute die Stadt- und damit auch die Landesgrenze: Melilla gehört nämlich zu Spanien, liegt aber auf dem afrikanischen Kontinent, umgeben von Marokko. Ein netter Nebeneffekt war, dass der Strand neben der Burg atemberaubend schön war. Glücklicherweise war das Wasser so schön, dass sich sogar manches Handy darin wohl fühlte.

 

Den omnipräsente Grenzzaun zwischen Melilla und Marokko konnte man nur schwer ignorieren, auch da das Thema unseres Erasmus-Projektes „Building Bridges, not Walls“ lautet und wir uns also für den Abbau von Mauern, beziehungsweise Zäunen und das Aufbauen von Brücken einsetzen wollen. Deshalb besuchten wir am Donnerstag ein Lager für Geflüchtete. Dort konnten wir einige Geflüchtete persönlich kennen lernen und ihre Geschichten hören. Außerdem bekamen wir einen Einblick in das ganze Lager und die schwierige Arbeit der Flüchtlingshelfer.

 

In der Schule lernten wir viel über weitere europäische Länder. Später wurden dann noch symbolische Brücken aus kleinen Holzstielen gebaut. Auch ein internationales Fußballspiel war Teil des Programms. Am letzten Abend gab es eine Strandparty. Dort wurde Fußball gespielt, im Sonnenuntergang gebadet, zu viel gegessen und auch noch ein Geburtstag gefeiert.

 

Den Rückflug traten wir bereits etwas früher als die anderen Gruppen an, weil in Deutschland die Pfingstferien anstanden. Auf dem Rückflug mussten wir sogar vier Stunden in Madrid die Zeit totschlagen. Unter Anderem wurde gepicknickt und Macarena getanzt. Im Flugzeug nach Düsseldorf konnten wir zum Abschluss einen wundervollen Sonnenuntergang sehen und kamen nachts spät, aber glücklich wieder zu Hause an.

 

Die Woche war richtig schön und spannend. Wir haben viele tolle neue Menschen kennen gelernt und jede Menge über das europäische Projekt gelernt. Eine Reise nach Melilla lohnt sich in jedem Fall!!

 

¡Muchos saludos!

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